ExtraTouren

Erleben Sie das Bergische Land von April bis Oktober an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat! Romantische Mittelgebirgslandschaft und Industriekultur, altbergische Altstädte und moderne Citys, außergewöhnliche Gastronomie, attraktive Museen und spannende Geschichte.

Wochenende 2. und 3. Juli: Das Neueste zur Döppersberg-Petition - Mittelaltermarkt auf Schloss Burg - Mode, da Vinci und Bismarck bei Wülfings – Hochexplosiv und Rundgedreht in Oberberg

Bergischer Ring e.V. - Sonntag auf ExtraTour! - Partner der Bergischen Gesellschaft

Liebe Gäste, Partner, Freundinnen und Freunde des Bergischen Rings!

Gehen Sie im Bergischen Land auf ExtraTour. An jedem Wochenende Lebendige Museen und Quicklebendige Industriegeschichte. Kombiniert mit Schloss Burg, der wunderschönen Bergischen Landschaft, einem Bummel durch eine der schönen Bergischen Altstädte und ‚Essen und Trinken‘ - entspannt und erholsam.

Unsere Vereine sind aktiv, und zudem passiert immer etwas bei unseren Partnern und Freunden. Darüber informiert Sie der RingBrief - damit es Ihnen am Wochenende nicht langweilig wird.

 

1. Erneut als erster, außergewöhnlicher Punkt des heutigen RingBriefs die Bitte an Sie, eine wichtige Petition zu unterschreiben, die unterstützt wird von den unten aufgeführten fünf rheinischen historischen und industriehistorischen Vereinen.

Bitte beachten: Die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben, ist aufgrund aktueller Ereignisse verlängert worden! Bis zum 31. August.

Es geht um das 1848 in Betrieb genommene Bahnhofsempfangsgebäude Döppersberg, ein zentrales und zudem „lebendiges“, weil genutztes Wuppertaler Industrie- und Verkehrsdenkmal, das zudem das Wuppertaler Stadtbild prägt.

Es ist das einzige frühe deutsche monumentale Bahnhofsempfangsgebäude, das noch als Bahnhofsgebäude dient. Wohl sogar weltweit einmalig ist seine als Tempelfront ausgebildete Eingangs- und Hauptfassade.

Im Zusammenhang mit dem Bau des „Neuen Döppersbergs“ in Wuppertal-Elberfeld, dem aktuellen „Jahrhundert-Projekt“ der Wuppertaler Stadtentwicklung, streben die tonangebenden Vertreter der Wuppertaler Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung eine Neugestaltung an, die eine desaströse Entstellung wäre.

Allein richtig wäre eine denkmalgerechte Wiederherstellung dieser Ikone der frühen Industriekultur von nationaler Bedeutung. Hierfür unabdingbare Grundlage der konkreten Bauausführung ist eine exakte Bauaufnahme und ein diskursives Planungsverfahren unter Einbeziehung vor allem der sachverständigen Vereine und Initiativen.

Am 29. Juni berichtete die Westdeutsche Zeitung, dass die Deutsche Bahn AG erst 2019 mit dem Umbau des Bahnhofsempfangsgebäudes beginnen wird. Dadurch ist es noch absurder geworden, wenn die tonangebenden Vertreter der Wuppertaler Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung noch in diesem Jahr den Erdgeschoss-Teil der Fassade neubauen wollen – ohne dass für den großen „Rest“ des einmaligen Gebäudes (verantwortlich: DB AG) irgendwelche Überlegungen, geschweige denn Konzeptionen vorliegen!

Die enorme Zeitverzögerung ist für die gemeinten Stadt-Personen auch die einmalige Goldene Brücke, zur Einsicht zu gelangen und einem diskursiven Planungsverfahren unter Einbeziehung vor allem der sachverständigen Vereine und Initiativen zuzustimmen.

Die Petition richtet sich an Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG, Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und den Rat der Stadt Wuppertal.

Die Petition wird betrieben von der Wuppertaler „Initiative Baudenkmal Döppersberg“.

Nun die für Sie nötigen Links und Informationen:   www.grosserbahnhofwuppertal.de   Hier auch die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben   Der Text der Petition: www.grosserbahnhofwuppertal.de/img/PETITION_160504.pdf

Die Petition zu unterschreiben empfehlen:   Hans Joachim de Bruyn-Ouboter als Vorsitzender und im Namen des Bergischen Rings e.V. und des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Wuppertal e.V.   Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.   Prof. Dr.-Ing. Walter Buschmann als Vorsitzender und im Namen von Rheinischer Industriekultur e. V.   Dipl.-Ing. Agr. Thomas G. Halbach als Vorsitzender und im Namen des Bergischen Geschichtsvereins, Gesamtvereins e.V.

Als weitere Informationen:   Die Resolution von Rheinischer Industriekultur e. V. und Bergischem Geschichtsverein, November 2014: www.bgv-wuppertal.de/index.php?site=content&page=55

Die Geschichte des Bahnhofsempfangsgebäudes in:   Prof. Dr.-Ing. Walter Buschmann (Hg.): Industriekultur. „Düsseldorf und das Bergische Land“. Essen (Klartext Verlag) 2016. Hierin die beiden Aufsätze:

Ernst Zinn: Das ehemalige Elberfelder Bahnhofs- und Direktionsgebäude - Der Architekt Carl Friedrich Ebeling und die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft. S. 333-345.   Hans Joachim de Bruyn-Ouboter: Das Elberfelder Bahnhofsempfangs- und Direktionsgebäude nach 1850 - Ein Beitrag zur Erhaltung einer Ikone der Eisenbahn- und Stadtgeschichte. S. 346-358.

Kurz-Übersicht zum Band: bgv-wuppertal.de/TABa-IndKul.pdf

2. Schloss Burg: Schloss Burg in Solingen-Burg - Die Heimliche Hauptstadt des Bergischen Landes

Die Burg der Bergischen Herzöge und das Bergische Museum zeigen die großen historischen Ereignisse und den Alltag im Bergischen Land vom Mittelalter bis ca. 1900. Die Umgebung lädt zum Wandern ein. Gaststätten, Kunsthandwerker und Hotels bieten Ihnen ein attraktives Angebot. Öffnungszeiten: Montag: 13 - 18 Uhr; Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr  www.schlossburg.de

Mittelaltermarkt am 2. und 3. Juli, Sa. 10 - 20, Sonntag 10 - 18 Uhr.

Auf Schloss Burg gibt es für Sie eine Zeitreise ins Mittelalter. In den Burghöfen herrscht ein buntes Treiben mit ritterlichem Lagerleber, Händlern und Handwerkern. Zwischendurch ertönt mittelalterliche Musik, Gaukler treten auf, und aus dem Bauernlager hören Sie Tierlaute aus dem Streichelzoo. In Aktion sind die Handwerker: Ein „Schwammklöpper“, der die Entwicklung der Feuerzeuge von der Steinzeit bis zu den ersten Streichhölzern zeigt. Schmied und Weberin, Filzerin und Gewandmacher, Lederer, Hornschnitzer und Drechsler. Auf dem Markt reicht das Angebot von Geschmeide und filigranem Silberschmuck über Kleider bis zu Töpfer- und Hornwaren. Musikalische Unterhaltung und Mittelaltercomedy präsentiert die „Formatio Dopo Domani“. Was im Mittelalter das „Leibliche Wohl“ ausmachte, können Sie mit Leckereien, süß oder herzhaft, ausprobieren. In der „Erlebnistaverne“ mit „Bierrutsche“ gibt es dazu Bier, Met und Wein.

Eintritt zum Mittelaltermarkt: Erwachsene 8 Euro, Kinder 5 Euro, Familien 20 Euro („Gewandete“ zahlen nur die Hälfte, Mitglieder des Schlossbauvereins gar nichts)

3. Das Wülfing Museum in der Historischen Textilstadt Wülfing in Radevormwald-Dahlerau

2016 durchgängig geöffnet an jedem (!) Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Die Große Dauerausstellung präsentiert Ihnen die Geschichte der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn und der Textilstadt Wülfing.

Thema des Aktionstages am Sonntag: „Mode aus dem Tal der Wupper“. Modetrends? Wie entstehen die? Welche Farbwelt passt zum Thema „Boulevard“? Und welches Garn macht einen guten „Griff“? Erleben Sie den Weg von der Stoffmusterkollektion zum fertigen Anzug und Kostüm. Führungen: 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr.

Im Museumscafé wie immer Kaffee und Kuchen vom Feinsten und mittags belegte Brötchen - im wunderschönen Historischen Fabriksaal von 1839. Weitere Informationen und Fotos: www.wuelfing-museum.de

Nur noch bis zum 10. Juli: Verbinden Sie den Besuch ‚Bei Wülfings’ mit einem Besuch der exzellenten Ausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“, bis 10. Juli 2016 im Gewerbepark Bartels an der Wupper in Radevormwald-Dahlerau. Gleich gegenüber von Wülfing und täglich (!) von 11 - 18 Uhr

Eine hervorragende Ausstellung zu Leonardo da Vinci, der bekannt wurde durch seine Gemälde, allen voran die „Mona Lisa“, und seine Entwürfe von Maschinen wie einem Hubschrauber, die oft Jahrhunderte später erst Wirklichkeit wurden, im Maschinen- und Industriezeitalter. Aufgrund der Zeichnungen da Vincis wurden die Maschinen als meist verkleinerte Modelle nachgebaut. Und in der Ausstellung können alle Modelle von den Besuchern ausprobiert und bedient werden. So erkennt man, wie Technik funktioniert. Auch für Kinder und Jugendliche ein sehr wichtiges Angebot!

Da Vinci, einer der populärsten Künstler der Geschichte, schuf ein ungemein umfangreiches und vielfältiges Werk. Die Nachfolgeausstellung der erfolgreichen Hundertwasserausstellung, die über 6.500 Besucher zählte, im „Gewerbepark Bartels an der Wupper“ - Am Graben 4 - 6, 42477 Radevormwald; Tel 0 21 95 – 93 21 77. Die Ausstellung ist barrierefrei zu erreichen, da Aufzug vorhanden. Führungen am Wochenende 15 und 17 Uhr und auf Anfrage. Information und Reservierungen: 0 29 15 – 93 21 77 (Natali Kloppert), leonardo@radevormwald.de und www.leonardo-radevormwald.de Das Gelände: www.immobilien-begehung.de

Machen Sie zwei Abstecher von Wülfing aus:

Erstens zur Interessengemeinschaft Bismarck-Zweiräder

Die Ausstellung präsentiert rund 40 Fahrräder, Mopeds und Motorräder der Bismarck-Werke. Diese fertigten von 1897 bis 1957 über eine Million Fahrräder, außerdem seit den 1930er Jahren Mopeds und Motorräder. Die Fahrer der „Bismarcks“ machten das, was weder Wilhelm I. noch Wilhelm II. gelang: Sie lenkten ihren „Bismarck“ in die Richtung, die sie wollten. Neu in der Ausstellung: Neuerworbene Museumsfahrzeuge und eine Bilderschau über die Geschichte der Bismarck-Zweiradwerke sowie die erfolgreichen Aktivitäten im Radsport. Historische Bismarck-Zweiräder im Einkaufszentrum - Schloßmacherplatz / Schloßmacherstraße, 42477 Radevormwald. Sonntag, 14 - 17 Uhr; Eintritt frei. Daten zur Firmengeschichte und Bilder der Fahrzeuge: www.bismarck-zweiraeder.de und www.bismarck-moped.de

Und von Wülfing oder Rade-Innenstadt ein Abstecher ins „Asiatische Museum“ in Radevormwald:

Auf einer Bergkuppe mit Ausblick auf die schöne, ländliche Bergische Landschaft, aber nur wenige Minuten vom Historischen Stadtzentrum Radevormwalds entfernt, hat der Galerist Peter Hardt zusammen mit seiner aus China stammenden Frau Li ein wahres Meisterstück geschaffen. Aus umgebauten und erweiterten Gebäuden einer alten Hofschaft, neuen Museumsbauten, Gartenflächen und einem China-Garten mit großem Koi-Teich entstand ein äußerst charmantes Ensemble, eine sehr gediegene und ästhetisch gelungene Mischung aus Alt und Modern. Schwerpunkte der Museumssammlung sind Exponate aus Tibet, China und Siam, dem heutigen Thailand. Besonders herausgestellt und erhellend erklärt wird der Buddhismus. Markante Punkte des Freigeländes bilden aufwendig angefertigte Nachgüsse berühmter buddhistischer Bronze-Skulpturen. Peter Hardts Interesse für die Kunst Asiens entstand, als er in seinen jungen Jahren auf den Spuren von Heinz Helfgen (googeln Sie mal!) eine Weltreise mit dem Fahrrad (!) unternahm, die ihn auch nach Asien führte. Cafeteria; für Gruppen auf Wunsch auch Catering. www.asianart-museum.de; Sieplenbusch 1, 42477 Radevormwald; Tel. 02195 – 931676; contact@hardt.de

Von hier erreichen Sie rasch die Schöne Altstadt von Radevormwald.

4. Das Tuchmuseum Lennep - Die Geschichte der alten Bergischen Woll-Metropole

Hardtstraße 2; gegenüber dem Röntgen-Museum, in der Freiherr-vom-Stein-Schule

Am Sonntag Öffentliche Führung, 15 Uhr

Sonderausstellung „Kreativ ohne Wände“ Die Wuppertaler TextilkunstGruppe „Roter Faden“ präsentiert innovative Quilt-Arbeiten: Moderne Quilts aus Stoff und Tapete. Bis Ende August

Geöffnet (jeden!) Sonntag von 14.00 (!) bis 17.00 Uhr (Dienstags von 12.00 bis 16.00 Uhr). www.tuchmuseum-lennep.de

Audiovisuelles im Museum: Beim Betreten des Museums hören Sie die Geräusche aus der Weberei. In den Räumen finden Sie eine Infobox, mit Erklärungen zu dem jeweiligen Thema. Besucher mit Smartphone finden QR-Codes zur weiteren Information durch kurze, prägnante Beschreibungen. Öffentliche Führung an jedem ersten Sonntag im Monat, 15 Uhr.

Verbinden Sie Ihren Besuch mit einem Besuch der Lenneper Altstadt - des „Bergischen Rothenburg“ - und des neugestalteten Deutschen Röntgen-Museums. www.roentgenmuseum.de

5. In Wuppertal: Jeden Samstag Oldtimer-Stadtrundfahrt der VhAg / Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft, zusammen mit der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte und der Wuppertal Marketing

Am Samstag (!), Start um 14.00 Uhr. Die Rundfahrt nimmt Sie mit zu den interessanten Orten Wuppertals. Die Route ist so gestaltet, dass Ihnen die bekannten Sehenswürdigkeiten Wuppertals gezeigt werden, Sie aber auch attraktive Ecken und Straßen entdecken können, die viele von Ihnen noch nicht kennen. Ein versierter Reiseleiter begleitet die Tour, der vielerlei Geschichten rund um die Strecke zu erzählen weiß. Gestartet wird um 14.00 Uhr ab der Haltestelle „Historisches Zentrum / Engels-Haus“ in W-Barmen. Dauer: 90 Minuten. Vom Engelshaus bringt Sie der Oldtimerbus auf Ihren Wunsch hin zum Wuppertaler Brauhaus in der Barmer Innenstadt. Preis 14,50 Euro (Kinder 7 Euro).

Im Preis enthalten sind am Tag der Rundfahrt: VRR KombiTicket mit Gültigkeit ÖPNV Wuppertal, Solingen, Remscheid, Hattingen, Sprockhövel, Mettmann, Wülfrath, Velbert, Erkrath, Haan, Hilden, Ennepetal, Schwelm, Gevelsberg, Breckerfeld. Und der Eintritt ins Historische Zentrum (Sa. 10.00 - 18.00 Uhr) sowie ein Gutschein für das Wuppertaler Brauhaus in Barmen für wahlweise 1 Bier oder Softdrink oder 1 Brezel.

Karten gibt es bei Wuppertal-Touristik im City-Center, Schloßbleiche 40 in Elberfeld, per Email an info@wuppertal-marketing.de oder per Telefon unter 02 02 - 563-22 70. Eine Vorbestellung der Karten wird empfohlen! Am Bus werden nur Restkarten verkauft! www.vhag-wsw.de; srvg.de und http://www.wuppertal-marketing.de/fileadmin/kundenbereich/wtal_marketing/bilder/Tourismus/2016/Stadtrundfahrten_1-2016.pdf

Neun „Rheinisch-Bergische Empfehlungen“ und ein „Märkischer Tipp“:

6. „3-Städte-Depot“ - Tag der offenen Tür - Sonntag von 11 - 16 Uhr

Der Verein „3-Städte-Depot für regionale Industriegeschichte (Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth)“ wurde 2013 gegründet. Er rettet und sammelt, restauriert und führt vor Maschinen und andere Zeugnisse der Industriegeschichte mit Schwerpunkt auf den drei bergischen Städten.

Immer wieder müssen sich Firmen und auch Museen von wichtigen, oft einmaligen Exponaten trennen. Hier kann der Verein oft helfen. Am Sonntag besteht nun die Möglichkeit, den Verein in Aktion zu erleben:

Um 11 Uhr öffnen sich die Tore. Um 12.30 startet die gemeinsame Auftaktveranstaltung mit Firmenvertretern und Bürgermeister. Um den technischen Wandel von Dampfmaschine und Wasserkraft bis zur Verzahnung der Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik aufzuzeigen, wird Volker Jung, Betriebsleiter und Prokurist der Firma Pflitsch, einen Vortrag um 12.45 Uhr zu „Industrie 4.0“ halten. Präsentation der Arbeit: Inbetriebnahme eines „Lufthammers“, eines der berühmten „Bȇché-Hämmer“; Betrieb der Kunstgarnmaschine; Funktion der Spulmaschine; neuer Werkstattbereich mit historischen Werkzeugmaschinen; Weben auf dem Webstuhl; Filmobjekte im neu eingerichteten kinematographischen Museum.

Außerdem gibt es auf dem Betriebsgelände eine kleine Oldtimer-Ausstellung. Auf dem Nachbargelände, ehemals Firma Zach, „Tag der offenen Tür“ des Vereins „Freunde alter Traktoren und Landmaschinen Hückeswagen e.V.“.

3-Städte-Depot für regionale Industriegeschichte e.V. Peterstraße 75; 42499 Hückeswagen; www.3-Staedte-Depot.com

7. Pulverindustrie im Bergischen Land - Die Villa Ohl - Am Sonntag geöffnet von 14 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr

Am 3. Juli / immer am 1. Sonntag im Monat um 16 Uhr Führung zu den Relikten der Pulverindustrie beim Neuenhammer (Treffpunkt Museum)

Das Pulvermuseum in der Villa Ohl befindet sich seit Jahresbeginn in der Trägerschaft unseres Partners, des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth. Die Ausstellung wurde aktualisiert und modernisiert

Sonderausstellung „Die Herstellung des Schwarzpulvers in historischen Graphiken“

Bis zum 18. Dezember 2016 zeigt das Bergisch-Märkische Pulvermuseum in Diele und Treppenhaus von Haus Ohl diese Sonderausstellung. Der Bilderbogen spannt sich von Darstellungen der „Läuterung“ des Salpeters sowie der Verdichtung und Körnung des Pulvers aus dem Jahr 1672 bis zu didaktischen Schautafeln aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Besondere „Hingucker“ sind die 16 Tafeln aus der „Encyclopédie“ von Denis Diderot und Jean-Baptiste d‘Alembert aus dem Jahr 1762. Diese bieten exakte Konstruktionszeichnungen der zur Pulverherstellung dienenden Apparaturen. Vergleicht man diese mit den in der neu gestalteten Dauerausstellung präsentierten Fotos der Ohler und Krommenohler Betriebsstätten von 1932, so erkennt man, dass sich in gut 150 Jahren kaum etwas in den Produktionsvorgängen und -einrichtungen änderte. Sie können auch alles nachlesen in den aktuell zum Kauf vorliegenden „Wipperfürther Vierteljahresblättern“ Nr. 142 (Juli - September 2016). Unter dem Titel „Hochexplosiv“ beschreibt uns Erich Kahl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth, „Die Herstellung des Schwarzpulvers in historischen Graphiken“.

Zu Sonderführungen und geführten Wanderungen siehe www.pulvermuseum.info

In der Dauerausstellung werden auf einem großen Bildschirm Präsentationen zu wechselnden Themen gezeigt und in Tischvitrinen Original-Dokumente aus der Zeit der Pulvermüller ausgestellt. Fachkundige Mitarbeiter vermitteln Ihnen Informationen zur Pulverproduktion.

Die Bergische Pulverindustrie war eine heute aus dem kollektiven Geschichtsgedächtnis fast verschwundene, aber bis ins 20. Jahrhundert hinein wichtige Industrie sowohl im Bergischen wie im Märkischen. In der zweihundert Jahre alten „Villa Ohl“ wird sie Ihnen präsentiert. In der Villa lebten Familienangehörige der Pulverfabrikanten Cramer und Buchholz. Diese bestimmten das Wirtschaftsgeschehen der Region, was dieser den Spitznamen „Das Königreich Buchholz“ einbrachte. Sogar Kaiser Wilhelm II. kehrte auf seiner Fahrt durch das Bergische Land am 16. Oktober 1913 hier ein. Das Museum zeigt die gefährliche Arbeit in den Pulvermühlen und den Glanz und Verfall einer einst bedeutenden Industrie.

Immer am 1. Sonntag im Monat um 16 Uhr Führung zu den Relikten der Pulverindustrie beim Neuenhammer (Treffpunkt Museum) Information: pulvermuseum.info (sehr informative, aktuelle Fotos! Aktuelles, Mühlentag); www.hgv-wipp.de , dort: „Vierteljahresblätter“, Vierteljahresblatt Nr. 134, 141 und 142; www.roensahl.de/pulvermuseum-ohl.html; www.wipp.qr-nrw.de/index.php?id=33.de Villa Ohl: Sauerlandstraße 7; Wipperfürth-Ohl.

8. Museum „Achse, Rad und Wagen“ in Wiehl; Sonntag 13 - 17 Uhr

Schmiedevorführungen am Sonntag!

Die heutige „BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft“ wurde 1898 als „Bergische Patentachsenfabrik in Wiehl“ (BPW) gegründet und ist heute einer der weltweit größten Lieferanten für Achsen und ganze Fahrgestelle insbesondere für den Schwerlastverkehr. Seit rund 5500 Jahren gibt es in Europa das Rad, ein unverzichtbarer Faktor für die Entwicklung nicht nur auf unserem Kontinent. Seit die Industrialisierung begann, unsere Welt zu revolutionieren, hatten Maschinen und Fahrzeuge, am Anfang vor allem die Eisenbahn, in einer rasanten Entwicklung immer höhere Geschwindigkeiten und Belastungen zu bewältigen. Ohne eine ebenso rasante Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Rädern, Achsen und (Achs-) Lagern hätte sich die Industrielle Revolution buchstäblich nicht vorwärtsgedreht. Das sehr schöne und wichtige Werksmuseum ist auch international einzigartig, denn es zeigt die internationale Entwicklung der Straßenfahrzeuge seit ihrem Beginn, seit der Jungsteinzeit bis heute. Für die Entwicklung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts dienen insbesondere die bahnbrechenden Entwicklungen des BPW Bergische Achsen-Konzerns als Beispiel. Besonderes Highlight ist das neue Exponat einer schweren BPW Achse mit Kegelrollenlagern des Lagerherstellers SKF in Schweinfurt aus den späten 1920er Jahren. Vor kurzem wurde die Achse als Schenkung von SKF an BPW übergeben. Sie ist das Ergebnis der frühen Zusammenarbeit zwischen beiden Firmen und hat die weitere Produktentwicklung der BPW entscheidend geprägt. Auch heute arbeiten die Unternehmen noch eng zusammen. Das Objekt befindet sich im Originalzustand und beeindruckt auch nach 90 Jahren mit dem spielend leichten Lauf der Räder.

BPW Bergische Achsen / Museum Achse, Rad und Wagen; Ohlerhammer, 51674 Wiehl. www.achseradwagen.de und www.bpw.de/de/unternehmen/werksmuseum.html; Tel. 0 22 62 - 78-1280; info@achseradwagen.de; Täglich kostenlose Gruppenführungen nach Anmeldung. An Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Eintritt frei. Schmiedevorführungen finden am ersten Sonntag im Monat statt.

9. Als „Bergisch-Märkischer Tipp“ das Freilichtmuseum Hagen - das Westfälische Landesmuseum für Handwerk und Technik

„Auf großer Fahrt“ - Modellbautag überall im Museum - am Sonntag

Einmal im Jahr stehen die Modellbauer im Mittelpunkt. Überall im Museum Modelle mit Rädern und Flügeln, Propellern und Segeln. Auf den Wegen und in den historischen Fachwerkgebäuden, auf den Wiesen und Teichen sowie über allem in der Luft.

Funktionstüchtige Modelle zu bauen, ist eine anspruchsvolle und zeitaufwendige Beschäftigung, die viel technisches Verständnis und handwerkliches Geschick verlangt. Hier können alle Interessierte, Kinder wie Erwachsene, Bemerkenswertes kennenlernen. Bei den Rennautos gibt es einen Wettbewerb, bei dem Jungen und Mädchen mitmachen können. Dem jeweils besten Mädchen und Jungen lockt neben Pokalen als Gewinn die Teilnahme bei der Tamiya-Endausscheidung in Sonneberg. Teilnehmen werden u.a. die Modellbauclubs RC-Hagen, LSG-Iserlohn, SMC-Menden, BEFC-Radevormwald, Mini-Truck Club-Recklinghausen, SMC-Schwelm, SMF-Schwerte, SMC-Waltrop, Westfalia-Racing-Team. Tipp: Einfach mal reinschauen in den Film vom letzten Jahr: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de; unter „Besuch“, hier dann „Aktuelles & Presse“.

Das Westfälische Freilichtmuseum ist das gleichsam Parallel-Museum zum Bergischen Freilichtmuseum Lindlar. Sie ergänzen sich vortrefflich, liegen beide in einer sehr schönen Mittelgebirgslandschaft, sind sehr attraktiv und immer aktiv. Sowohl Handwerk und Technik wie die Landwirtschaft erlebten im Zeitalter der Industrialisierung eine rasante Entwicklung und einen permanenten, grundlegenden Wandlungsprozess. (www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum_Hagen/besuch/veranstaltungskalender) Außerdem sind viele Werkstätten des Museums in Betrieb. Zum besonderen Angebot gehören in Hagen auch immer „Die leiblichen Genüsse“. Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik. Mäckingerbach, 58091 Hagen. Tel.: 02331-7807-113; www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

10. Freilichtmuseum Lindlar – Immer ein Genuss

Ein Besuch bei unseren Freundinnen und Freunden vom „Bergischen Freilichtmuseum Lindlar“ des Landschaftsverbandes Rheinland / LVR lohnt sich immer. Höfe, Wohnhäuser und Werkstätten aus dem ganzen Bergischen Land wurden an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, im Freilichtmuseum wieder aufgebaut und in die Landschaft eingebunden. Standort, Inventar und Umgebung werden so authentisch wie möglich dargestellt. Auf dem rund 25 Hektar großen Gelände bieten diese Hausgruppen ein abwechslungsreiches Bild Bergischer Geschichte. Ein Laden verkauft frisches Obst und Gemüse aus eigener „Museums-Produktion“ nach alten Anbauweisen und Bergische Spezialitäten: Backwaren, Marmeladen, Säfte etc. und auch Literatur zum Bergischen Land. Es gibt Picknick-Plätze und die Museumsgaststätte Naumanns im Lingenbacher Hof. www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de; www.lingenbacher-hof.de

11. Gesenkschmiede Hendrichs - LVR-Museum in Solingen - „Ist das möglich?“ Die Mitmach-Ausstellung;

 www.industriemuseum.lvr.de/de/solingen/solingen_1.html

Am Sonntag um 15 Uhr Extra-Veranstaltungen

Im Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs läuft eine Experimentier-Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Familien, ein Rate- und Wissensspiel mit der Vermittlung von spannenden Fakten rund um industrielle Materialien. „Ist das möglich?“ Warum und wodurch sichert der Fahrradhelm, schützt der dünne Pappkarton die Eier und hält der Kaffeefilter das heiße Wasser aus? Informationen und Downloads: www.istdasmoeglich.lvr.de

Jeden Sonntag läuft um 15 Uhr das große Familienquiz. Vater, Mutter, Kinder, Oma und Opa – alle können beim großen Familienquiz in der aktuellen Sonderausstellung teilnehmen. In der Experimentier-Ausstellung können Kinder, Jugendliche und Familien mit Spiel und Spaß die Eigenschaften von industriellen Werkstoffen wie Wolle, Baumwolle, Stahl und Papier mit vielen interaktiven Versuchsstationen testen. Mit skurrilen Geschichten rund um Rekorde und historischen Anekdoten werden die Experimente jeweils in einen größeren Kontext eingebettet. Am Ende der Ausstellung kommen alle zusammen und testen ihr erworbenes Wissen gemeinsam in einem Quiz im Stil einer TV-Show – mit Buzzern, Showmaster und allem Drum und Dran. Das Quiz wird bis zum Ende der Ausstellung am 23. August 2016 jeden Sonntag um 15 Uhr angeboten. . Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise unter www.istdasmoeglic.lvr.de. Das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs ist freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Gesenkschmiede Hendrichs; Merscheider Straße 289 – 297; 42699 Solingen

12. Zum Beritt unserer Freunde vom LVR-Museum Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen gehört auch die Taschenmesserreiderei Lauterjung: Mi., 6. Juli

Solinger Messer und Scheren werden erstens geschmiedet, zweitens geschliffen und schließlich gereidet. In der Reiderei werden die Einzelteile so perfekt aufeinander abgestimmt, dass sie, z.B. die beiden Scherenblätter, lange Zeit tadellos arbeiten. D.h.: Scheren schneiden, ohne sich zu lockern und das Schneidematerial zu verklemmen. Das Reiden muss man gesehen haben! Gelegenheit dazu bietet die Taschenmesserreiderei Lauterjung, Schaberger Straße 16, an jedem ersten Mittwoch im Monat, von April bis Oktober, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Der nächste Termin: Mittwoch, 6. Juli. Die anderen Termine 2016: 3. August, 7. September und 5. Oktober. In diesen Zeiten stehen für Sie die ehrenamtlichen Betreuer des Fördervereins Industriemuseum Solingen e.V. mit sachkundigen Erläuterungen bereit. Am Wochenende des Brückenfestes ist die Reiderei am 29. und 30. Oktober jeweils von 13.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppen können Extra-Termine vereinbaren - Tel. 02 12 - 23 24 10.

Wie in den vergangen Jahren finden auch in diesem Jahr mehrere Taschenmesser-Workshops (max. 10 Teilnehmer) statt. Unter Anleitung können die Teilnehmer ihr eigenes Taschenmesser zusammensetzen und später mitnehmen. Der Preis enthält die Materialkosten - Kinder 12 Euro, Erwachsene 15. Terminanfragen unter der Telefon-Nr. 0212 / 232410, Anmeldung erforderlich

13. Papiermühle Alte Dombach - Deutschlands größtes Papiermuseum - LVR-Museum in Bergisch-Gladbach - Sonderausstellung „Die Welt in 1000 Teilen“ – Zur Geschichte des Puzzlespiels

Puzzeln ist seit dem 18. Jahrhundert ein beliebter Zeitvertreib. Ständig kommen neue Puzzles auf den Markt. Die Ausstellung zeichnet die Puzzle-Geschichte mit zahlreichen Objekten aus der umfangreichen Sammlung von Geert Bekkering aus Enschede in den Niederlanden nach.

Am Anfang stand das Vermitteln von geografischen Kenntnissen. Lehrer und Erzieher zogen Landkarten auf Holz auf und zersägten sie für ihren Unterricht. 1763 wird der erste bekannte professionelle Anbieter von Puzzles zum Kaufen, John Spilsbury, als „Londoner Graveur und Zersäger von Karten auf Holz“ erwähnt. Im 19. Jahrhundert machten Pappe und neue Druck- sowie Sägetechniken die Spiele schöner und preiswerter. Anfangs des 20. Jahrhunderts sorgten Sperrholz und Stanzmaschinen für noch schönere und kleinteiligere, stabilere und preiswertere Puzzles. In der Ausstellung kann von Jung und Alt auch gepuzzelt werden, u.a. am Zusammensetzen eines der größten Puzzles der Welt (33.600 Teile) über Wettbewerbe im Schnellpuzzeln. Die Ausstellung dauert bis zum 29. Januar 2017.

Seit über 500 Jahren leben wir im „Papierenen Zeitalter. Deutschlands größtes Papiermuseum in der ehemaligen Papiermühle Alte Dombach zeigt, wie Papier einst hergestellt wurde und heute noch wird und was man aus diesem unentbehrlichen Teil unseres Alltags alles machen kann. Ein Mühlrad, ein Lumpenstampfwerk und eine Laborpapiermaschine erleben Sie in Aktion. Wer Lust hat, kann sich selbst als Papiermacher versuchen und seine Geschicklichkeit mit dem Schöpfrahmen erproben. Die mächtige PM4, eine Papiermaschine aus dem Jahr 1889, beeindruckt mit ihren vierzig Metern Länge und fünf Metern Höhe. Papiertheater, Freundschaftsbüchlein und historische Verpackungen erzählen vom Papiergebrauch in früheren Zeiten. Auch was die Papierproduktion für unsere Umwelt bedeutet, wird anschaulich dargestellt. Der große Themen-Spielplatz „Kleine Dombach“ mit Mühlrad, großem Spielhaus, Wasserspielanlage mit Sandtransportbahn und einem lauffähigen kleinen Mühlrad, Matschbereich (eher was für Kinder … ), Hängematte, Reckstangen und vielem mehr lädt zum Spielen und Toben ein. Mit den Spielgeräten greift der Spielplatz die typischen Merkmale der hiesigen Papiermühlen auf. Im idyllischen Außengelände finden Sie weitere historische Maschinen und einen Schaugarten mit Pflanzen, aus denen sich Papier herstellen lässt. Wie die Papiermacherfamilien im 19. Jahrhundert lebten, können Sie in einem kleinen Arbeiterwohnhaus nacherleben. Ein Café mit schöner Terrasse lädt zum Verweilen ein.

Alte Dombach; 51465 Bergisch Gladbach; www.industriemuseum.lvr.de/de/bergisch_gladbach/schauplatz_3/papiermuehle_alte_dombach.html

14. Schloss Homburg im oberbergischen Nümbrecht

Homburg hat für das Oberbergische eine ähnliche Bedeutung wie Schloss Burg für das ganze Bergische Land, nicht zuletzt, weil Schloss Homburg ein wichtiges Museum beherbergt, das gewissermaßen ‚Oberbergische Landesmuseum‘. Dieses wurde wie der ganze Schlossbereich in den letzten Jahren sehr gut und sehr sehenswert neugestaltet. www.schloss-homburg.de Öffnungszeiten April bis Oktober: Di.-So. 10 - 18 Uhr; Do. 10 - 20 Uhr. Es läuft die Neue und bisher größte Sonderausstellung „bzzzzz… viel Fliegen“ zur faszinierenden Welt von Stubenfliege, Stechmücke & Co. Wir mögen diese Vielflieger nicht. Diese rächen sich, indem sie uns lästig und gefährlich werden. Schauen Sie schon mal in die Homepage des Museums!

15. Oberschlesisches Landesmuseum / OSLM Ratingen

Es laufen die beiden Sonderausstellungen „Heinrich Schulz-Beuthen (1838-1915). Leben - Lebenswerk - Inspiration.“ und „Den Armen und Leidenden zur Hilfe: Mutter Eva - ihr Glauben und Leben.“ Ausstellung zum 150. Geburtstag von Eva von Thiele-Winckler. Und Aktuelle Ausstellung: Für Leib und Seele. Von der Kultur des Essens und Trinkens“: Der größte Teil Oberschlesiens war bis 1919 deutsch, und hier lag das nach dem Ruhrgebiet wichtigste deutsche Industrierevier von Kohle und Stahl. Oberschlesien ist Partnerregion Nordrhein-Westfalens.

Auf mehr als 500 qm und mit rund 1000 Exponaten breitet die Ausstellung ein Panorama mit umfassenden Einblicken in das spannende Thema der Kultur des Essens und Trinkens aus, das jeden von uns betrifft und auch für Kinder sehr gut präsentiert wird. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich regional unterschiedliche Eigenarten und Vorlieben, Ess- und Ernährungskulturen entwickelt. Ob Dreschmaschine, Kochhexe, Eisschrank oder andere längst in Vergessenheit geratene Küchenhelfer und Maschinen - vieles von dem, was in früheren Zeiten zum Anbauen, Ernten, Kochen, Backen, Rühren, Einmachen, Einlegen, Einfrieren, Mixen, Entkernen, Rösten, Mahlen usw. verwendet wurde - zeigt diese Ausstellung. Mit dieser kulturgeschichtlichen Betrachtung entwirft das OSLM ein lebendiges Gesamtbild - erstmalig für Schlesien und in den Grundzügen auf das Rheinland übertragbar. Ausgewählte Objekte laden ein zum Anfassen und Experimentieren. Begleitend und an die unterschiedlichen Jahreszeiten angepasst, gibt es Führungen, Workshops und Aktionstage mit kleinen Verkostungen und praktisch-kreativen Programmteilen. (Bis 15. Oktober)

Oberschlesisches Landesmuseum (OSLM); Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen (Ortsteil Hösel), Tel. 0 21 02 - 96 50, www.oberschlesisches-landesmuseum.de

Mit freundlichen Grüßen, man sieht sich

Ihr Hans Joachim de Bruyn-Ouboter; Vorsitzender des Bergischen Ring e.V.